Dienstag, 6. Oktober 2015

Untitled: column3, RIG: untitled; hive 2 & György Ligeti: Atmosphères für grosses Orchester
untitled: column3, 2012


RIG: untitled; hive 2, 2011



Gemeinsamkeiten:
Die beiden Kunstwerke sind aus total unterschiedlichen Schichten aufgebaut, welche sich mit den Instrumenten vergleichen lassen.
Die Materialien und Farben der Schichten sind total gegensätzlich, wie die Töne des Stücks die sich manchmal nicht harmonieren.
Im Grossen und Ganzen wirken die Schichten bzw. Töne bedeutungslos.
Jedoch ist ihre Zusammensetzung von Bedeutung.
Ändert man eine Schicht/einen Ton ergibt sich ein anderes Wirkungsbild.
Die herausstechenden hohen Töne des Stücks lassen sich mit den gelben Farbtönen der Schichten vergleichen.
Einige Teile des Stücks vermitteln den Eindruck, man wäre auf einer Baustelle.
Die Materialien des Kunstwerkes werden bevorzugt im Bau verwendet.
Das Werk column3 wirkt von unten betrachtet endlos.
Das Ende des Stücks ist auch eher unvorhersehbar: Man kann nicht erahnen wann es aufhört.

Unterschiede:
Das Stück wirkt von allen Seiten auf einen ein.
Beim Kunstwerk ist es genau umgekehrt: Die Person als Solches betrachtet das Kunstwerk von allen Blickwinkeln. Die Wirkung geht somit von einem fixierten Punkt aus und wirkt je nach Standpunkt anders.

Die verschiedenen Schichten des Kunstwerks wirken zusammen eher harmonisch, während sich die Melodien der verschiedenen Instrumente teilweise "beissen" und somit nicht harmonisch, sondern eher düster und bedrohlich wirken.

Das Stück ist teilweise ziemlich chaotisch, während die beiden Werke sehr strukturiert und klar wirken. 
(R.J. Egger, J. Lenherr)

Dienstag, 12. Mai 2015

Erinnerungen

Drei Wochen nach ihrem Besuch in der Lokremise haben die Schülerinnen und Schüler einer Gestaltungsklasse der Kantonsschule am Brühl ihre Erinnerungen an den Nachmittag in der Ausstellung Correspondances zeichnerisch festgehalten...










Donnerstag, 30. April 2015

Correspondances

Eine Klasse der Fachmittelschule der Kantonsschule am Brühl mit dem Berufsfeld Gestalten verbrachte einen Nachmittag in der Ausstellung von Isabelle Lartault & Michel Verjux. Getreu dem Motto Correspondances verknüpften die Jugendlichen im Ausstellungsraum inhaltliche Merkmale mit architektonischen Besonderheiten und schafften so spannende Bezüge. Diese wurden mit Klebeband markiert und so im Raum sichtbar gemacht.

Link zur Ausstellung




Leerer Raum?


Die Ausstellung

Ich betrat die Ausstellung und fragte mich, wo ich bin. Bin ich hier richtig? Wo ist die Ausstellung hin? Ich stand in einem grossen leeren Raum. Er war durch zwei grosse, weisse Trennwände begrenzt. Ich drehte mich um mich selbst, um den ganzen Raum von allen Seiten gesehen zu haben. Als nächstes fielen mir die schwarz gedruckten Worte auf den Wänden ins Auge.


Lumière
Licht
Train
Zug
Mot
Wort


Die Hälfte aller Schriften war in Französisch geschrieben, die andere in Deutsch. Es gab sowohl Sätze wie auch vereinzelte Worte. Im ganzen Raum belichteten drei Scheinwerfer bestimmte Stellen an den Wänden und auf dem Boden.

Nachdem ich mir die ganze Ausstellung angesehen habe, konnte ich jedoch noch nicht viel mit dieser Form von Kunst anfangen. Anschliessend haben wir dann begonnen die Ausstellung in der Klasse zu besprechen und zu diskutieren. Mir wurde immer mehr bewusst, was sich die Künstler für Gedanken gemacht haben. Es war nun nicht mehr ein scheinbar leerer Raum, sondern eine Kunstausstellung, wie ich sie noch nie gesehen habe.


Ich hätte nie gedacht, dass man eine Ausstellung „nur“ mit Licht, Raum, Worten und Linien gestalten kann. Es hat mir gezeigt, dass Kunst nicht nur gleich ein Gemälde ist, sondern auch in ganz anderen Formen vorkommen kann.


Unsere Aufgabe

Anschliessend erhielten wir im Sinne der Ausstellung den Auftrag, eine bestimmte Fläche am Boden mit Klebeband zu gestalten. Wir haben lauter markante Punkte auf dem Boden miteinander verbunden und somit unsere Fläche definiert. Danach haben wir die Fläche schraffiert, um eine Dichte zu bekommen. Die Arbeit hat uns Spass bereitet und das Ergebnis hat uns erstaunt, da wir mit einem Alltagsgegenstand ein Kunstwerk errichtet haben.



Carla & Lea

ANKOMMEN




Ladina & Franziska

Markante Punkte

Viele markante Punkte zieren die Ausstellung von Isabelle Lartault und Michel Verjux in der Lokremise zusätzlich. Wir verbanden einige davon und brachten so einen Gegensatz zu der sonst so linearen Ausstellung hervor - eine Fläche.



Tiziana & Lukas

Dienstag, 28. April 2015

Licht und Wort

Löse das Rätsel!

Um das vom Licht verborgene zu erkennen, braucht der Schatten sich zu bekennen.




Des Rätsels Lösung findest du am Ende des Eintrags.











Licht____________________________________________________Wort

















Geschwindigkeit___________________________________________Zug


















Richtung________________________________________________Linie


















Landschaft_______________________________________minimalistisch









Lösung:
Bist du im Kopfe nicht ganz helle, markiere die fehlende, textlose Stelle.